Die Taufe verbindet alle christlichen Konfessionen miteinander: Es ist das gemeinsame Sakrament, das gegenseitig anerkannt wird. Bei einem möglichen Konfessionswechsel wird man nicht noch einmal getauft.
Taufe

Mit der Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Von der Taufe Jesu wird erzählt, dass Gottes Stimme vernehmbar gewsen sei: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“ (Mt, 3,13-17). Die Taufe bringt zum Ausdruck, dass der Täufling in den Augen Gottes ein geliebtes Kind ist und dass Gott den weiteren Lebensweg mitgehen möchte.
Es gibt kein festgelegtes Alter, in dem Kinder getauft werden müssten. Viele Kinder werden im ersten Lebensjahr getauft; andere werden unmittelbar vor ihrer Erstkommunion im Alter von ungefähr 8 Jahren getauft. Wieder andere entscheiden sich als Erwachsene zur Taufe.
Wir wollen unser Kind taufen lassen.
Was ist zu tun?
Wir freuen uns über Ihre Entscheidung!
Bitte nehmen Sie Kontakt zu einem der Pfarrbüros auf.
- In der Kirchengemeinde Freiburg Südwest bieten wir Ihnen festgelegte Tauftermine fürs ganze Jahr. Diese Termine wechseln durch die drei Kirchen der Kirchengemeinde hindurch und sind samstags oder sonntags. Pro Tauftermin werden bis zu drei Kinder gemeinsam getauft.
Die Terminübersicht erhalten Sie in jedem unserer Pfarrbüros.
- Wenn Sie in dieser Terminübersicht keinen passenden Termin finden, oder Sie einen Wunschtermin haben, ist es im Einzelfall auch möglich, dass die Taufe im normalen Gemeindegottesdienst stattfindet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass das nicht in allen Gottesdiensten möglich ist, sondern nur nach Absprache. Bitte nehmen Sie in diesem Fall frühzeitig Kontakt zu uns auf.
- Die Taufe wird entweder Pfarrer Siegfried Huber oder Diakon Prof. Dr. Helmut Hoping mit Ihrer Familie feiern. Deshalb wird sich der jeweilige Taufspender vor der Taufe mit Ihnen in Verbindung setzen, um Sie kennenzulernen und die Details der Tauffeier zu besprechen. Hier können Sie Ihre Ideen zur Gestaltung der Tauffeier einbringen und weitere Fragen klären.Taufen sollen grundsätzlich in Kirchen stattfinden; Tauforte in freier Natur sind deshalb nicht vorgesehen.
Was braucht es für die Taufe?
Die Taufanmeldung erledigen Sie in einem der Pfarrbüros. Dazu sollten Sie eine Geburtsurkunde mitbringen. Für die Taufe braucht es in der Regel die Zustimmung beider Elternteile. Ein Täufling soll mindestens einen Taufpaten (oder zwei) haben.
Taufpaten haben die Aufgabe, die Eltern dabei zu unterstützen, den Täufling auf dem Glaubensweg zu begleiten. Deshalb kann jemand, der aus der Kirche ausgetreten ist und sich auf diese Weise gegen die Gemeinschaft der Glaubenden entschieden hat, nicht Taufpate oder Taufpatin sein.
Ein Taufpate soll getauft und gefirmt sein. Evangelische Christen können zusätzlich zu einem katholischen Paten die Aufgabe des „Taufzeugen“ übernehmen, was die praktische Ausübung des Patenamtes aber in keiner Weise schmälert. Wenn Sie Mühe haben, Taufpaten zu finden, die diese Anforderungen erfüllen, besprechen Sie das bitte mit uns.
Eine nachträgliche Änderung der Taufpaten in den Kirchenbüchern ist nicht möglich (beispielsweise, wenn sich die Taufeltern mit einem Paten überworfen haben).
Wichtig: Wenn Sie keine Taufpaten auswählen möchten, scheitert daran die Taufe nicht!
Weitere Informationen zu den Taufpaten finden Sie auch hier.
Ich möchte als erwachsener Mensch getauft werden!
Wenn Sie sich als jugendlicher oder erwachsener Mensch entscheiden, sich taufen zu lassen, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Pfarrer Siegfried Huber.
Mit ihm besprechen Sie, welche Weise der Vorbereitung angemessen und möglich ist.
Mit ihm besprechen Sie, welche Weise der Vorbereitung angemessen und möglich ist.
Bei dieser Vorbereitung geht es weniger um die praktischen Details der Taufe, sondern um die Einführung in den Glauben; deshalb erfordert dieser Weg mehr Zeit als bei einer Kindertaufe.
