Taufe_Symbole

 
Die Symbole der Tauffeier
Wasser:
Der Täufling wird dreimal mit Wasser übergossen. Der Taufspender spricht dabei: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Das Wasser ist Zeichen des Lebens, aber auch Zeichen des Reinwaschens: in der Taufe soll der Täufling zu „neuem Leben“ geboren werden, zu einem Leben mit Gott. Alles andere soll abgewaschen werden.
 
Kerze:
Die Taufkerze wird während der Tauffeier an der Osterkerze entzündet. Die Osterkerze wird im Osternachtsgottesdienst in die dunkle Kirche getragen; von ihr werden viele andere Kerzen entzündet, die gemeinsam die Kirche erhellen. Die Osterkerze steht für Jesus Christus: er will Licht sein für die Getauften, und diese sollen sein Licht weitertragen in alle Lebensbereiche.
 
Chrisamöl:
Das Chrisamöl ist ein besonderes, wohlriechendes Öl, mit dem der Täufling auf der Stirn gesalbt wird. In früheren Zeiten hat man Könige, Propheten und Priester mit Öl gesalbt zum Zeichen ihrer unverlierbaren Würde. So wird der Täufling zur Königswürde (ein „Königskind“ in den Augen Gottes), zum Propheten (selbst Botschafter/Botschafterin sein für Gott) und zum Priesterdienst (durch das eigene Handeln anderen Menschen die Verbindung mit Gott ermöglichen) gesalbt.
 
Taufkleid:
Dem Täufling kann in der Tauffeier ein weißes Taufkleid angezogen werden: Dieser Brauch bezieht sich auf eine Aussage des Paulus: „Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angezogen.“ (Galaterbrief 3,27). Jesus Christus soll für den Täufling zum Gewand, zur zweiten Haut werden; die Verbindung mit ihm soll ganz eng werden.
 
  
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